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September 2007
Gemeindebrief

Evangelische Kirche in Gedern

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Seite 2
Inhaltsverzeichnis
- Worte an die Gemeinde,
vor der Reise nach Beirut
- Freud und Leid
- Aus der Gemeinde – für die Gemeinde
- Pfarrer Zentgraf stellt sich vor
- Dekanats Chortag in Gedern
- Ev. Kindergarten Arche Noah
- Alles hat seine Zeit
- Stichwort
- Schuljahrgang1936/1937 die 70 jährigen
- Tauferinnerungsgottestdienst
- Vor 50 Jahren im Gemeindeblatt
- Die Seiten für unsere Kinder
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Seite 3 – 8
Seite 9 –10
Seite 11– 13
Seite 13 – 15
Seite 15 – 16
Seite 17 – 18
Seite 19 – 22
Seite 22 – 23
Seite 24 – 27
Seite 27 – 29
Seite 29
Seite 30 – 31
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Impressum
Der Gemeindebrief wird herausgegeben vom Ev. Pfarramt.
Pfarrer Kurt Johann, Herrnweg 3, 63688 Gedern
Tel. 06045 / 1205 Fax 06045 / 950549
Redaktionsteam: Pfarrer Kurt Johann, M. Knierriem, H. Becker
E-Mail Adresse des Gemeindebriefes:
Redaktion@EvKircheGedern.de
Internet: http//www.EvKircheGedern.de
Druck: Wetterauer Werkstätten, 61169 Friedberg - Ockstadt |
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Worte an die
Gemeinde,
vor der Reise
nach Beirut |
Liebe Gemeinde,
am 24. September werde ich für drei Monate nach Beirut/Li-banon reisen.
Nach 10 Dienstjahren sieht die Ordnung unserer Landskirche für jeden Pfarrer/Pfarrerin einen Studienurlaub vor, den ich nun schon zweimal verschoben habe, einmal wegen meines Wechsels nach Gedern und zum anderen nachdem unsere Kirche gebrannt hatte.
Ich nutze nun diesen Studienurlaub um im Auftrag der Landeskirche nach Beirut zu reisen,
und um dort an einer Qualifizierungsmaßnahme für den interreligiösen Dialog, vor allem für |
den Dialog zwischen dem Islam und dem Christentum, teilzunehmen. Es ist mir eine große Freude, dass der Ausschuss der Landeskirche, in dem unter anderem Propst Eibach, Kirchenpräsident Prof. Steinacker, sowie der Leiter des Amtes für
Mission und Ökumene Pfr. Kramm waren, sich dazu entschieden hat, mich gemeinsam mit vier weiteren Pfarrern, in den Libanon zu entsenden.
Der Libanon und seine Hauptstadt Beirut ist besonders zum Kennen lernen des interreligiösen Dialogs geeignet, da es neben der mehrheitlich islamischen Bevölkerung, eine doch noch erhebliche Zahl von Christinnen und Christen im Land gibt. In der Regierung des Landes müssen Vertreter der verschiedenen Religionen und Konfessionen beteiligt sein.
Was werde ich in
Beirut machen?
Zum ersten werde ich dort leben |
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leben, mit allem was dazu gehört. Ich werde wenigstens für drei Monate Teil dieser wunderschönen und doch so durch Krieg und Zerstörung geschundenen Stadt sein. Werde Menschen kennen lernen, mit ihnen sprechen und gut zuhören, ob beim Bäcker um die Ecke, beim Friseur oder im Supermarkt.
Gleich nach unserer Ankunft werden wir die Präsidentschaftswahlen für den Libanon, die für den 25. September vorgesehen sind, vor Ort erleben.
Sicherlich ein interessantes Ereignis, spannend und für den Nahen Osten so ungemein wichtig, geht es doch immer wieder im Libanon und nach dem Mord an Präsident Hariri vor drei Jahren darum den Einfluss der Syrer im Libanon zu beschränken, die den Libanon als ihr eigenes Territorium sehen und nicht als ein Nachbarland.
Nach dem Mord an Präsident Hariri demonstrierten 1 Million Menschen
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für den Abzug der Syrer aus dem Libanon. Bei einer Bevöl-kerungszahl von nur etwa 3.5 Millionen Einwohnern waren also an dieser antisyrischen Demonstration ein Drittel der Bevölkerung beteiligt (Dazu müssten in Deutschland etwa 25 Millionen Menschen auf die Straße gehen). Syrien versucht aber immer wieder über die Hizbolla und über die Terrororganisationen der Flüchtlingslager wie der Fatah Islam Einfluss im Lande zu gewinnen.
Also das wird spannend werden und interessant. Dass es durch die für den 25. September vorgesehene Wahl auch gefährlich werden kann ist uns bewusst. Umso mehr erbitten wir ihre Gebete, umso mehr vertrauen wir uns Gott und ihren Gebeten an.
Zum zweiten werde ich an der Near Eastern School of Theology (kurz NEST) gemeinsam mit vier weiteren Pfarrern unserer Landeskirche studieren. Unsere Fächer sind: Islam, Kenntnis und Geschichte der christlichen Kirche im Nahen Osten sowie christlich-muslimischer Dialog.
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Die Vorlesungen und Seminare werden ausschließlich in Englisch gehalten werden und so war es gut, dass wir schon im Vorfeld reichlich englische Studienbücher lesen mussten, um wieder in die Sprache hineinzufinden, die wir ja nicht jeden Tag sprechen.
Hintergrund dieses Studiums ist natürlich das Ziel der Landeskirche in Ihrer Pfarrerschaft Menschen zu haben, die sich eine solide Kompetenz für den Islam und für den interreligiösen Dialog erworben haben, um diesen notwendigen Dialog auch hier im Namen der Landeskirche zu führen.
Ich erinnere nur an die anstehenden und viel diskutierten Fragen in unserem Lande, etwa ob man das Kopftuch in Schulen verbieten sollte oder gleich jede religiöse Äußerung an
Schulen. Die Fragen nach dem Moscheebau im Lande oder des islamischen Religionsunterrichtes an deutschen Schulen und der
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ganz allgemeinen Diskussion zur Integration von Ausländern.
Und zum dritten werden wir auch eine Repräsentationsauf-gabe haben.
Da ist das 70. Jubiläum der Hochschule an der wir studieren, da ist die deutsche Gemeinde im Libanon, das sind die vielen verschiedenen christlichen Konfessionen im Lande, etwa die Melkiten, die syrisch-orthodoxe Kirche, die armenisch-orthodoxe Kirche und viele viele andere Konfessionen. Der Libanon ist Ursprungsland unseres christlichen Glaubens. Viele dieser Kirchen
haben sich abgespalten nachdem das Konzil von Chalcedon im 5. Jahrhundert dem Dogma der Trinität Gottes beschlossen hatte. Diese vorchalcedonesischen Kirchen sind fast aus dem Bewusstsein unseres westlich geprägten Christentums verschwunden. Es |
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gilt auch diesen christlichen Kirchen im Nahen Osten zu zeigen, dass sie in schwieriger Zeit nicht alleine sind und dass wir hier im Westen bereit sind sie zu unterstützen. Es ist ja in einer Zeit der wachsenden Radikalisierung des Islam nicht einfach im Nahen Osten Christ zu sein.
Also sie sehen, wir werden eine ganze Menge zu tun haben.
Haben sie nicht Angst? So werde ich in diesen Tagen immer wieder angesprochen.
Nein; ich habe keine Angst. Zum einen weiß ich, dass meine Familie damit einverstanden ist dass ich in den Libanon gehe, zum anderen weil ich wirklich dahin möchte. Schon seit Jahren habe ich einen etwas unüblichen Zugang zum interreligiösen Dialog. Nämlich den, dass wir als Religionen uns aller Rechthaberei und Intoleranz enthalten sollten, auch wenn jeder davon überzeugt ist, der richtigen Religion anzugehören, den richtigen Glauben zu haben. Vielmehr sollte im interreligiösen Miteinander nach Wegen eines gemeinsamen Ethos gesucht werden, nach einer gemeinsamen Verantwortung für die Welt.
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Keinen Frieden ohne den Frieden zwischen den Religionen. Davon bin ich überzeugt und ich bin auch davon überzeugt, dass dies das dringendste Thema unseres Jahrhunderts werden wird.
Auch um meine Überzeugung, die sich in langen Jahren gefunden hat vor Ort in Frage zu stellen und zu diskutieren, reise ich in den Libanon.
Wir haben alles getan und dafür danke ich Herrn Dekan Keller im Besonderen sehr herzlich, sowie allen die daran mitgeholfen haben, dass in diesen drei Monaten das Gemeindeleben seinen guten und gewohnten Gang nimmt.
Ich bin sehr erfreut, dass Pfr, Zentgraf in dieser Zeit viele Dienste weit über seinen eigentlichen Auftrag hinaus,
übernommen hat. Das ist keine
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Selbstverständlichkeit und ich bitte ihm zu vertrauen und einen guten Start zu ermöglichen. Er wird viele Gottesdienste halten, unterstützt von Lektorinnen und Lektoren.
Alle Beerdigungen und andere sogenannte Kasualien werden von ihm oder anderen Kollegen gehalten.
Niemand muss auf eine Taufe oder Hochzeit verzichten. Wenden sie sich bitte ans Pfarramt, oder direkt an Pfr, Zentgraf in Burkhards (Tel. 1554).
Der Konfirmandenunterricht wird bis zu den Weihnachtsferien in der Verantwortung von Herrn Dekanatsjugendreferent Adolph liegen. Auch ihm bin ich für seine Bereitschaft dazu sehr dankbar.
Danken möchte ich auch den Menschen unseres Kirchenvor-standes, die in dieser Zeit die Geburtstagsbesuche übernehmen, vor allem aber auch dafür, dass sie mein Vorhaben und meinen |
Dienst im Libanon unterstützen.
Ein besonderer Dank gilt meiner Frau und meiner Familie, die darum weiß wie wichtig mir diese Reise und dieser Dienst im Libanon ist und die ohne Klagen bereit sind auf mich für eine so lange Zeit zu verzichten. Ohne ihre Zustimmung würde ich nicht reisen.
Herzlichen Dank, Beate, Hannah, Luise und Pauline.
Sie sehen aber, es wird in dieser Zeit keinen Abbruch geben, die Gemeinde wird in allen Belangen umfassend betreut.
Und nun habe ich zwei
wichtige Bitten an Sie
die mir am Herzen liegen.
Bitte kommen Sie am 16. September um 10.00 Uhr in den Gottesdienst. An diesem Tag wird mich Herr Dekan Keller in meinen Dienst im Libanon verabschieden und wir werden gemeinsam Herrn Pfr, Zentgraf, der fortan mit einem halben Dienstauftrag in Gedern wirken wird und das über meine Abwesenheit hinaus, begrüßen
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| Die andere Bitte ist mehr persönlicher Natur. Wenn ich in den Libanon reise, dann bin ich auf ihre Unterstützung und noch mehr auf ihre Gebete angewiesen. Und das sage ich nicht einfach so dahin. Bitte beten sie für meinen Dienst, für ein friedliches Miteinander der Religionen und für meine sichere Rückkehr nach Gedern.
Es wäre mir eine große Hilfe und wichtige Stütze, mich durch ihre Gebete getragen zu wissen und mich mit ihnen im Geiste unseres Herrn Jesus Christus verbunden zu fühlen.
Ich werde mir Mühe geben, Ihnen immer wieder und in regelmäßigen Abständen schriftlich zu berichten, wie es mit meinem Dienst |
vorwärts geht und wie es mir im Libanon ergeht. Meine Briefe aus dem Libanon werden in der Kirche zum Gottesdienst ausgelegt sein und ich werde auch im nächsten Gemeindebrief vor Weihnachten von meiner Zeit im Libanon berichten.
Ich gehe zudem davon aus, dass sie immer wieder auch in der Zeitung lesen können was ich mache und wie es mir geht. Bitte begleiten sie mich also auch durch ihr Interesse.
Ich würde mich wirklich sehr freuen und ihnen sehr dankbar sein, wenn ich mich im Gottesdienst von möglichst vielen Menschen persönlich verabschieden könnte.
Sie liegen mir am Herzen und ich fühle mich mit ihnen verbunden. Und daran wird sich auch in Beirut nichts ändern.
Mit den besten Grüßen
Ihr Pfarrer Kurt Johann |
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Getauft wurden:
am 17.06.07
Liroy Samuel Oberheim
Sohn von Carolin und Christoph Oberheim
Taufspruch : 1. Joh. 4,16
Maik und Maximilian Schneider
Söhne von Olga und Wladimir Schneider
Taufsprüche: Gal. 3,26 + 2. Tes. 3,3
am 08.07.07
Justin Maximilian
und Anastasia Marlen Röhlich
Kinder von Nicole und Rene Röhlich
Taufsprüche: Ps. 91, 11+12 + 4. Mose 6, 24-26
Wir wünschen allen Kindern Gottes Schutz und Segen auf dem Lebensweg.
Getraut wurden:
am 07.07.07
Irina Sattler + Alexander Morasch
aus Büdingen / Trauspruch aus 1. Joh. 3,18
Daniela Günther + Michael Weber
aus Aulendiebach / Trauspruch aus 1. Kor. 13, 7+8
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am 14.07.07
Aksana Schwab + Daniel Werth
aus Gedern / Trauspruch aus Joh. 13, 34+35
Allen Ehepaaren gratulieren wir zur Hochzeit und wünschen Gottes Segen.
Wir trauern um unsere verstorbenen Gemeindeglieder,
beerdigt wurden:
am 31.05.07
Marie Badmann, 86 Jahre
geb. Fiedler
Text: Psalm 37,5
am 18.07.07
Rudolf Diehl, 77 Jahre
Text: 1. Kor. 13,12
am 18.07.07
Marianne Junker, 81 Jahre
geb. Schildt
spätere Seebestattung
am 16.08.07
Elfriede Neunert, 82 Jahre
geb. Landmann
Text: Jos. 24,15
Jesus Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Allen Trauernden wünschen wir Gottes Trost und Zuversicht.
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Aus der Gemeinde - für die Gemeinde

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Unser Gemeindebrief erscheint vierteljährlich und wird in einigen Gederner Geschäften ausgelegt. Außerdem erhalten Sie ihn im Pfarrbüro oder bei Ihrem Kirchenbesuch. Möchten Sie den Gemeindebrief nach Hause geliefert bekommen? Kein Problem, melden Sie sich im Pfarrbüro oder tragen Sie sich in eine Liste ein welche in der Kirche ausliegt. Sie erhalten dann unseren Gemeindebrief für einen Beitrag von 10,-- € im Jahr geliefert.
Möchten Sie unseren Gemeindebrief mit Ihrer Werbung unterstützen? Auch hierfür stehen wir gerne zur Verfügung.
In dieser Ausgabe danken wir den Firmen: Herrnmühle (Oberheim OHG), Metzgerei Lukarsch, Versicherungsbüro Diehl oHG und dem Steuerbüro Schaub · Gerbig · Kirchner für ihre freundliche Unterstützung.
Unsere aktuellen Veranstaltungen können Sie weiterhin im Gederner Stadtanzeiger, der sonntäglich erscheint, entnehmen.
Der nächste Gemeindebrief erscheint wieder im Dezember 2007
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Besondere Gottesdienste
16.09. 10.00 Uhr
Verabschiedung von Pfarrer Johann in den Studienurlaub
und Vorstellung von Pfarrer Zentgraf
unter Mitwirkung von Dekan Keller.
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29.09. 17.00 Uhr Dekanats - Chortag
mit Liedern von Paul Gerhardt
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30.09. 09.30 Uhr Erntedankfest
unter Mitwirkung des Posaunenchores |
An das Ev. Pfarramt Gedern
Ja ich möchte den Gemeindebrief für 10 € pro Jahr nach Hause geliefert bekommen.
Name:..................................................................................................
Straße + Haus.Nr.:..............................................................................
………………………………………………………………………….…
hier ausschneiden und im Pfarramt abgeben
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11.11. 10.00 Uhr Kirchweih
unter Mitwirkung des Kirchen- und Posaunenchores |
25.11. 09.30 Uhr Ewigkeitssonntag
mit namentlicher Nennung
der Verstorbenen des letzten
Kirchenjahres |
Pfarrer Zentgraf
stellt sich vor |
Mein Name ist
Burkhard Zentgraf

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Ich bin 47 Jahre alt, ledig und wohne seit dem 16. Juli 2007 im Burkhardser Pfarrhaus. Ich bin Inhaber der Pfarrstelle Burkhards/Kaulstoß und habe zusätzlich noch einen halben Dienstauftrag in Gedern. Der Dienstauftrag sieht vor, dass ich im turnusmäßigen Wechsel mit Ihrem Pfarrer, Herrn Johann, Sonntagsgottesdienste und Kasualgottesdienste halte. Außerdem werde ich die beiden Gederner Altenheime seelsorgerlich betreuen und auch dort Gottesdienste halten. Während Herrn Johanns Studienurlaub werde ich vom 16. September an bis etwa zum Jahresende in Gedern die Vertretung für ihn übernehmen.
Weiteres zu meiner Person: |
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Meine Kindheit habe ich in Nieder-Moos verbracht, meine Jugend in Lauterbach, wo auch meine Eltern bis heute noch wohnen. Nach meinem in Lauterbach absolvierten Abitur habe ich in Neuendettelsau, Tübingen, Zürich und Frankfurt/Main Ev. Theologie studiert. Mein 1987 begonnenes Vikariat verbrachte ich in Frankfurt-Sachsenhausen und in Offenbach-Bieber. Danach war ich ab 1991 Pfarrvikar in Groß-Rohrheim im Hess. Ried.
Die erste Kirchengemeinde, in der ich dann als Pfarrer arbeitete, war Stockheim im Dekanat Büdingen, und zwar von 1995 bis 2005. Weil Ranstadt ganz in der Nähe von Stockheim liegt lernte ich in dieser Zeit auch Herrn Johann kennen. Als Stockheim aufgrund der neuen Pfarrstellenbemessung seine Eigenständigkeit verlor, verließ ich die Gemeinde. Der Abschied war nicht freiwillig und fiel mir sehr schwer. An diese Zeit schlossen sich anderthalb Jahre Pfarrdienst in Nieder-Ohmen an. Weil ich mich dort in meiner Arbeit nicht so entfalten konnte wie ich mir das gewünscht hatte, gab ich die Stelle Mitte Januar dieses Jahres wieder auf.
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Seit dem 15. Januar war ich in Lich-Nord und Nieder-Bes-singen als Vakanzvertreter tätig. Dort lernte ich die beiden ehemaligen Gemeindepfarrer von Burkhards/Kaulstoß kennen, nämlich Herrn Sven Kießling und Frau Barbara Lang. Beide waren der Meinung ich passe gut auf ihre ehemalige Stelle und ermutigten mich, mich darum zu bewerben. Das knappe halbe Jahr Vakanzvertretung in Lich-Nord und Nieder-Bessingen war für mich eine glückliche Zeit; in den beiden Gemeinden fühlte ich mich sehr wohl. Bis Anfang Juli arbeitete ich dort, dann begannen die Umzugsvorbereitungen.
Mein Hobby für draußen ist das Motorradfahren und für drinnen das Musizieren. Ich spiele Flöte und bin Liebhaber der Alten Musik. Mein Cembalospiel ist noch sehr in den Anfängen.
Ich freue mich auf die Arbeit in Ihrer Gemeinde und auf die Begegnung mit Ihnen. Ich grüße Sie sehr herzlich mit zwei Schriftworten. Das erste ist aus Jeremia 30, 20 und lautet:
So spricht der Herr: „Ihre |
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Gemeinde soll vor mir fest gegründet stehen." Und das zweite findet sich in l. Korinther 3, 11: „Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus".
Ihr Pfarrer Burkhard Zentgraf
Dekanats
Kirchenmusik
in Gedern |
Alle zwei Jahre treffen sich die Kirchenchöre des Dekanats Schotten, um gemeinsam zu musizieren.
Am Samstag, dem 29. September ist es wieder soweit. Nach Bobenhausen II und Schotten findet der Chortag des Dekanates diesmal in Gedern statt. Zur musikalischen Abschlussveranstaltung um 17 Uhr in der
Evangelischen Kirche in Gedern sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Die Kirchen feiern dieses Jahr den 400. Geburtstag des
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Theologen und Liederdichters Paul Gerhardt,und so werden die Chöre und Instrumentalisten am Chortag unter Leitung von
Dekanatskirchenmusiker
Michael Merkel verschiedene Sätze zu Paul-Gerhardt-Vertonungen einstudieren. Dabei handelt es sich um bekannte Lieder wie „Geh aus mein Herz“ oder „Du meine Seele singe“, aber auch entdeckenswerte unbekannte Texte. Die Choräle werden in den unterschiedlichsten Besetzungen und Musikstilen von Barock bis Pop erklingen.Karin Drexel, Referentin für Chor- und Gemeindesingen im Zentrum Verkündigung der EKHN, wird die Anwesenden auf eine Entdeckungsreise
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durch die Stationen des Lebensweges von Paul Gerhardt mitnehmen - unter dem Motto „Bekanntes neu erleben – Unbekanntes entdecken. Ein musikalischer Streifzug durch das Leben von Paul Gerhardt

„… Gerhardts Dichtungen haben nicht nur die Zeiten überdauert, sondern sind grenzübergreifend zwischen konfessionellen und sprachlichen Schranken geworden. So wurden sie in die holländische, französische, englische, spanische, aber auch in afrikanische, asiatische und in andere Sprachen übersetzt. Sie fanden Eingang in viele, auch katholische Gesangbücher, und auch in der reformierten Kirche werden sie |
gesungen. Damit ist Gerhardt zum ökumenischen Dichter geworden. Gerhardt hat für fast jede Festgelegenheit gedichtet. Die ständige Auseinandersetzung mit seinen Texten macht ihn daher gegenwärtig. …“ (aus dem Wikipedia-Artikel über Paul Gerhardt)
Weitere Informationen:
Ev. Dekanat Schotten
www.kirchenmusik-schotten
Monatsspruch Oktober 2007
Wer bemerkt seine eigenen Fehler? Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewusst ist!
Psalm 19,13
November 2007
Wer das Gute tun kann und es nicht tut, der sündigt.
Jakobus 4,17
Dezember 2007
Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.
Jesaja 40,31 |
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Aktuelles vom
Ev. Kindergarten Arche Noah |
Das neue Kindergartenjahr hat begonnen und alle neuen Kinder und Eltern möchten wir recht herzlich willkommen heißen.
Während ihrer Kindergartenzeit dürfen sich die Kinder bei uns wohl, geliebt und geborgen fühlen. Glück, Wärme und Zuneigung erleben und ihre Persönlichkeit entfalten. Durch die ganzheitliche Förderung aller Fähigkeiten und Begabungen des Kindes wollen wir eine Grundlage für sein Leben in der Gemeinschaft schaffen und auf zukünftige Lebenssituationen vorbereiten.

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Um diese hohe Zielsetzung zu erreichen, ist für uns eine offene und partnerschaftliche Zusam-menarbeit mit den Eltern ein wichtiger Bestandteil bei der pädagogischen Arbeit. Um dies zu realisieren, berücksichtigen wir die Wünsche und Erwartungen der Eltern, greifen ihre Kritik auf und geben allen Interessierten reichlich Einblick in die alltägliche Arbeit bzw. beziehen sie mit ein. Die dadurch geschaffene vertrauensvolle Atmosphäre ist die Basis unserer konstruktiven Partnerschaft.
Wir Erzieherinnen, nehmen unsere konzeptionsbezogene Arbeit ernst und in intensiver Zusammenarbeit mit dem Träger und den Eltern haben wir viel Spaß und Freude daran, die Kinder auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleiten zu dürfen.
Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren möchten, laden wir Sie herzlich zu einem Besuch in unseren Kindergarten ein.
Wir freuen uns auf eine schöne und erlebnisreiche Kindergartenzeit und grüßen Sie herzlich.
Ihr Arche Noah Team |
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Termine:
30.09. Kinder 2008 Voranmeldung
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Auch in diesem Jahr möchten wir Sie an die Voranmeldung erinnern.
Alle Kinder die ab Sommer 2008 unserem Ev. Kinder-garten Arche Noah besuchen
möchten, müssen zum 30. September 2007 vorangemeldet sein. |
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September - Oktober Kartoffelfeuer
14.00 Uhr bis 17.30 Uhr.
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Wir laden alle Gemeindemitglie-der hherzlich ein.
Drachen steigen lassen, freiem Spiel und Kartoffelbraten.
An einem trockenen und windigen Freitag auf dem Segelflugplatz.
(Grundstück von Elke Gerlach).
Genauer Termin bitte erfragen unter Tel. 4577. |
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09.11 17.00 Uhr Laternenfest
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in der Ev. Kirche
Nach dem Umzug bietet der Elternbeirat im Gemeindehaus Speisen und Getränke an. |
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Backen ist unsere Leidenschaft
Ein frisches Brötchen, ein herzhaftes Brot oder ein duftender Hefekuchen.
Es ist schön,
wenn man sich jeden Tag um genussvolle Dinge kümmern darf.
Seit 325 Jahren steht die Herrnmühle in Gedern für Qualität und Frische. Backwaren sind nicht nur unser Geschäft,
sondern auch unsere Leidenschaft.
www.baeckerei-herrnmuehle.de
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Alles hat seine Zeit.
Eine Frist für alle Anliegen unter dem Himmel.
September, Oktober, November... die Monate haben schon wieder ein „r" in ihrem Namen. Das heißt, die kühlere und kalte Jahreszeit kündigt sich an. Monate ohne „r" gibt es nicht viele im Jahr: Mai, Juni, Juli und August. Früher als Kind bedeutete das für mich - und meine Mutter achtete ziemlich streng darauf - nur in der |
„r-losen“ Zeit durfte ich Söckchen oder Kniestrümpfe tragen, ansonsten waren die langen, nicht sehr geliebten dicken Strümpfe ein Muss. Und noch schlimmer war es, wenn diese noch Stopfstellen aufwiesen, was nicht selten vorkam.
Sommertage, Ferientage, Urlaub schon wieder vorbei. Zu kurz?
„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit,
sterben hat seine Zeit, |
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pflanzen hat seine Zeit,
ausreißen, was gepflanzt ist hat seine Zeit,
töten hat seine Zeit,
heilen hat seine Zeit,
abbrechen hat seine Zeit,
bauen hat seine Zeit,
weinen hat seine Zeit,
lachen hat seine Zeit,
klagen hat seine Zeit,
tanzen hat seine Zeit,
Steine wegwerfen hat seine Zeit,
Steine sammeln hat seine Zeit..."
Hier möchte ich den Text aus dem Prediger Salomo im 3. Kapitel unterbrechen und selber mit ein paar Gedanken fortfahren:

„Urlaub hat seine Zeit,
Alltag hat seine Zeit,
Ferien machen hat seine Zeit,
Lernen hat seine Zeit,
Wegfahren hat seine Zeit,
Heimkommen hat seine Zeit..."
So kann man beliebig weitermachen. Ihnen fällt sicher |
auch noch einiges dazu ein. Ich möchte bei Urlaub und Alltag ein wenig länger verweilen. Sehr gerne bin ich im Urlaub am Meer. Dieses scheint mir unbegrenzt und öffnet mir den Blick für die Weite ...es weckt Fernweh und Sehnsüchte in mir nach etwas, das ich nicht erklären kann. Unbegrenzt sein - nicht eingeengt werden - und doch macht mir dieses unbegrenztsein auch Angst...
Und vielleicht haben Sie diese Erfahrung auch schon gemacht: In den Ferientagen erleben Sie eine Landschaft - das muss nicht das weite Meer sein - und möchten diese auf einem Foto festhalten. Festhalten, mit heimnehmen, sie nicht vergessen. Dann holen Sie die fertigen Bilder ab und stellen mit einer leisen Enttäuschung fest, die Landschaft, das Meer, alles war doch in Wirklichkeit viel weiter, größer, imposanter als jetzt auf dem Bild zu sehen ist. Nun ist es nur ein Stück aus dem Ganzen, ein begrenzter Ausschnitt. Es ist nicht so wie in „echt" (diesen Ausdruck haben meine Kinder früher gebraucht). Dieser wunderbare Moment, dieser Augenblick hat sich nicht festmachen lassen für alle Zeit
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und Ewigkeit. Aber deswegen erst gar nicht mit dem Fotografieren anfangen, weil ich von vorneherein weiß, es kommt wahrscheinlich nur etwas sehr Begrenztes - Stückwerk aus dem großen Ganzen - heraus? Ich denke, es ist schön, ein Stückchen, eine Erinnerung von diesem Erlebnis zu besitzen.
„Ein jegliches hat seine Zeit..."
Der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber übersetzt:
„Eine Frist für alle Anliegen unter dem Himmel…“

Frist klingt sehr begrenzt für mich, aber auch konkreter als Zeit, sie setzt einen Rahmen, erscheint mir deutlicher, dabei härter. Frist ist eine bestimmte Zeitspanne - nicht endlos, unendlich wie der Anblick des Meeres scheint. Die Ferien sind nicht irgendwann zu Ende, sondern an einem ganz bestimmten Tag setzt der Alltag wieder ein. |
Eine Frist für den Urlaub, die Ferien...
Vielleicht haben Sie nicht nur fotografiert in den Ferientagen, sondern auch einen Stein am Strand aufgehoben oder in den Bergen aufgesammelt, und er liegt nun bei Ihnen daheim auf der Fensterbank. Und wenn Sie ihn anschauen, dann ist ein Stückchen von dem da, was Sie „Weg-von-zu-Hause" erlebt haben und mag es noch so lange zurückliegen.
Alles hat seine Zeit - Frist - ist begrenzt. Gewiss. Die Zeit für die Kniestrümpfe und Söckchen ist kurz. Den vielen grauen, tristen Tagen in der Herbst- und Winterszeit stehen oft wenige Sonnentage gegenüber gerade hier in Ulm und um Ulm herum. Da ist es gut, irgendwo einen Stein liegen zu haben, der angefüllt mit Sonne und Wärme ist, und man das spürt, wenn man ihn in die Hand nimmt. Es ist gut und wichtig, wenn man etwas in der Ferienzeit aufgesammelt, eingefangen hat für den Alltag, für die kalte Jahreszeit, für die Monate mit „r", dass man sich etwas aus den wenigen Tagen für die vielen, für die manchmal endlos scheinende graue Zeit |
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bewahrt, dass man sich durch das manchmal Eingeengt- und Eingebundensein in das alltägliche Einerlei nicht den Blick für die Weite, die Sehnsucht nach dem Meer nehmen lässt...
„Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit den Menschen in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende" (Prediger 3,11).
Christel Balser geb. Ackermann Burlafingen. (gebürtige Gedernerin der Mühlstraße)
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Reformationstag
Am Reformationstag (31. Oktober) erinnern Protestanten in aller Welt an den Beginn der Reformation durch Martin Luther vor fast 500 Jahren. Ob Luther seine gegen Missstände in der Kirche gerichteten 95 Thesen am 31. Oktober 1517 tatsächlich an die Tür der Wittenberger Schlosskirche schlug, ist historisch nicht gesichert. Die öffentliche Wirkung seiner Thesen ist jedoch unumstritten. Heute wird der Gedenktag als Gelegenheit zur evangelischen Selbstbesinnung und Selbstprüfung verstanden.
Der Augustinermönch Luther wollte die Kirche erneuern und sie zur Botschaft des biblischen Neuen Testaments als ihrem geistigen Ursprung zurückführen.
Heute ist der Reformationstag nur in den neuen Bundesländern, nicht aber in Berlin und im alten Bundesgebiet gesetzlicher Feiertag. In Thüringen wird der Tag in überwiegend evangelischen Gemeinden als gesetzlicher Feiertag begangen |
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Buß- und Bettag
Der Buß- und Bettag am 21. November 2007 ist der evangelischste unter den Gedenktagen im Kirchenjahr. Das ganze Leben der Christen soll Buße sein, erklärte Martin Luther (1483–1546) in der ersten seiner legendären 95 Thesen über den Ablass von 1517. Damit ist nicht das in der Alltagssprache gemeinte Verbüßen einer Strafe oder die Wiedergutmachung einer Verfehlung gemeint. Moderne Theologen verstehen Buße vor allem als Zeichen der Wandlung: |
Das Überdenken eingefahrener Verhaltensweisen biete die Chance, das Verhältnis zu Gott und den Mitmenschen wieder in Ordnung zu bringen.
Um den Arbeitgeberanteil an der Pflegeversicherung auszugleichen, wurde der gesetzliche Feiertag 1995 in allen Bundesländern bis auf Sachsen ersatzlos gestrichen. Seitdem sind in Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Hessen Volksbegehren zur Wiedereinführung gescheitert.
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Schuljahrgang 1936/1937 – Die 70 jährigen |
Schuljahrgang 36 / 37 in Gedern.
Wir sind es schon - oder werden in 2007 -- 70 Jahre alt!

Das Bild zeigt hinten von links:
Kurt Spielmann,, Rudi Havran, Manfred Naumann, Herbert Jäger, Malin Haas geb. Lauer, Horst Weber.
Zweite Reihe von hinten links:
Erhard Ziegler, Arno Ruhl, Alfred Mahring, Christel Nies geb. Reinhard, Walter Becker, Irmgard Ganß geb. Laubenstein, Karlheinz Gerlach, Ursula Schaub geb. Dankert, Anni Graf geb. Schrempf, Traude Reinhard geb. Schäfer, Christel Kirchner geb. Hof, Sigrid Zimansky geb. Rauch. |
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Zweite Reihe von vorne von links:
Elli Wehner geb. Häberling, Annerose Gütte geb. Stiebeling, Erwin Fay, Irma Wenderroth geb. Hartmann, Reinhard Diehl, Klaus Menzel, Ursula Wöll geb. Rullmann, Marianne Silberling geb. Spielmann, Wilfriede Kahmann geb. Bopp, Gisela Fay geb. Schönfelder, Elisabeth Braun geb. Eckert, Karlheinz Oberheim, Helmut Heun.
Ganz vorne von links.
Regina Löffler geb. Adolph, Elfiede Gutermuth geb. Pfeiffer, Magdalena Cholschreiber geb: Morkel, Anni Lange geb. Röder, Gertrud Krieg, Ria Möller, Wilfriede Bernhard geb. Nispel, Karlheinz Franz, Elisabeth Schmitt geb. Balser.
Leider konnten wegen Krankheit nicht anwesend sein: Rolf Werner Knierriem und Henner Holle.
Inzwischen sind 7 Ehemalige verstorben.
Es sind weiterhin 3 Frauen aus Amerika nicht anwesend gewesen: Gudrun Jöckel, Gisela Jünger und Ilse Behr.
Weiterhin eine Frau aus Norwegen: Lohre Staudenrausch.
Und zwei Personen aus München: Ilse Emrich geb. Horak und Dieter Emrich.
Schuljahrgang 36 / 37 in Gedern.
Wir sind es schon - oder werden in 2007 -- 70 Jahre alt!
Diese Tatsache nahmen die Schulkameraden und Schulkameradinnen zum Anlass, sich am 22.Juli 2007 zu einer gemeinsamen Feier zu treffen.
Nach einer Unterhaltung mit Ursula Wöll wurde ich (ebenfalls 1937 geboren) herzlich dazu eingeladen. Seit 1970 wohne ich schon in
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Dieter Schaub
Steuerberater
Landw. Buchstelle |
Lothar Gerbig
Steuerberater |
Heinz Kirchner
Diplom-Finanzwirt
Steuerberater |
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Egbert Habicht
Steuerberater |
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Martin Nispel
Steuerberater |
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63688 Gedern
Weningser Straße 14
Telefon 06045 / 9836-0
Fax 06045 / 9836-20
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63679 Schotten
Gederner Straße 2
Telefon 06044 / 9896-0
Fax 06044 / 9896-20 |
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Gedern und bin mit Einigen aus diesem Jahrgang bekannt.
Am Samstag wurde eine Schale am Friedhof zum Gedenken der verstorbenen niedergelegt.
Am Sonntag, den 22. Juli 2007 trafen wir uns an der Evangelischen Kirche und stellten uns vorher zu einer Gruppenaufnahme auf die Treppe an der "Hochzeitstür". Nach einer fach-männischen Plazierung entstand ein sehr schönes Erinnerungsfoto, das wir schon nachmittags in Empfang nehmen konnten.
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Da Herr Pfarrer Johann im Urlaub weilte, ebenso Frau Emmel und Frau Henkel-Boos, wurde dieser Gottesdienst durch Herrn Pfarrer Karl gestaltet und die Orgel von Fräulein Vonhof aus Büdingen sehr einfühlsam gespielt, ebenso sorgte Frau Nies für einen reibungslosen Ablauf. Herr Pfarrer Karl begrüßte unseren Jahrgang und erwähnte: Die Idee, gemeinsam vor der eigentlichen Feier an diesem Gottesdienst teilzunehmen finde ich sehr gut und nachahmenswert, da dies einem solchen Tag ein beson-
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deres Gepräge gibt.
Für das festliche Mittagessen waren für uns im Wappensaal des Gederner Schlosses Plätze reserviert und wir nahmen jeweils mit 8 Personen an Tischen Platz. Das schon vor längerer Zeit ausgesuchte Menü wurde uns freundlich serviert und ich denke, jeder war zufrieden.
Natürlich kamen dann alle lebhaft miteinander ins Gespräch und es wurden alte Erinnerungen und aktuelle Neuigkeiten ausgetauscht. Man merkte, der Zusammenhalt von früher ist einfach immer noch vorhanden.
Jetzt konnte man auch zu Kaffee und Kuchen greifen, oder bei schönem Sonnenschein einen Spaziergang machen.
So hat bestimmt jeder einen schönen Nachmittag verbracht an den er gerne zurückdenkt.
Aus diesem fröhlichen Kreis habe auch ich mich dann verabschiedet.
Danke ich dem Jahrgang für die freundliche Einladung.
Sigrid Zimansky
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Tauferinnerungs-gottesdienst |
36 Kinder waren zur Tauferinnerung gekommen. Noahs Geschichte stand in der Stadtkirche im Mittelpunkt.
Beim Tauferinnerungsgottesdienst der evangelischen Kirchenge-meinde Gedern war das untere Kirchenschiff voll besetzt. 400 Eltern, Paten, Grosseltern und Gemeindemitglieder begrüßte Pfarrer Kurt Johann zusammen mit den 36 angemeldeten Kindern.

Nach dem Eingangslied ,,Dan-ke für diesen Guten Morgen" stand das Theaterstück „Noah und der große Regen" im Mittelpunkt dieses besonderen Gottesdienstes.
Hereinspaziert kam ein tropfnasses Ehepaar in Wanderkleidung und mit Rucksack. |
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In „Noah und der große Regen" wird die Geschichte der Arche Noah kurzweilig und spannend mit Musik in Szene gesetzt.
Fragen wie „Warum wollte Gott eigentlich noch mal von vorne anfangen?", „Wie groß muss ein Schiff für alle Tiere der Welt sein?", „Würdet ihr auch Spinnen retten?", „Wie roch es eigentlich nach Wochen auf der Arche Noah?" bestimmten den Ablauf des Stückes.
Dabei wechselte das streitlustige Paar die Rollen zwischen Erzähler, Gott, dem Ehepaar Noah und etlichen Tieren.
Mit viel Witz, Wasser und Einfühlungsvermögen erklärten die Schauspieler der mobilen Theatergruppe „Die Stromer" aus Darmstadt den kleinen und großen Gottesdienstbesuchern, warum |
Gott noch einmal von vorne anfangen wollte. Dies geschah spielerisch, vergnüglich und auf fröhliche Weise. Stoff zum Nachdenken steckte zudem in den von Regisseurin Annette Weber in die Handlung eingewobenen kindgerechten Details.
Jedes der angemeldeten Kinder erhielt zum Schluss des Gottesdienstes eine mit seinem Namen versehene Kinderbibel und wurde dazu namentlich aufgerufen und nach vorne gebeten.

Nach dem Gottesdienst fand ein gemütliches Beisammensein statt. Auf dem Kirchplatz unter der Linde standen Tische und Bänke. Der Förderverein vom Evangelischen Kindergarten „Arche Noah" hatte die Bewirtung der Gäste übernommen und bot Grillwürstchen und Fleischkäse mit Brötchen sowie diverse Getränke an. Bei sommerlichen nahmen viele |
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Gottesdienstbesucher dieses Angebot an.

Zudem informierte der Förder-verein an einer Stellwand über bisherige Aktionen und Aktivitäten, mit denen der Kindergarten unterstützt wurde.
(Quelle Text: KA
Vor 50 Jahren im Gemeindeblatt
Im Gemeindeblatt August 1957 wurde abgeduckt: |
Gemeindeausflug
Viele Gemeindeglieder freuen sich schon auf die zweitägige Fahrt nach Würtemberg am 7. und 8. September. Die diesjährige Fahrt wird durch den Odenwald und das Neckartal über Heilbronn nach Stuttgart gehen, das eingehend besichtigt wird. |
Für den zweiten Tag ist dann noch eine Fahrt in den Schönbuch und die Schwäbische Alb mit der Besichtigung der Burg Hohenzollern und Tübingen vorgesehen, während die Heimreise über die Autobahn geplant ist. Der Fahrpreis beträgt 18,00 DM.
Vor hundert Jahren
In der Chronik lesen wir, dass das Jahr 1857 erstmals wieder eine ziemlich reiche Kartoffelernte brachte, jedoch immer noch nicht frühere Erträge erreichte. Seit dem Jahre 1845 hatte eine weit verbreitete Kartoffelkrankheit die Ernten so gemindert, dass kaum die Steckkartoffeln wieder gewonnen wurden. Man hatte sich deshalb benötigt gesehen, durch „Suppenanstalten“ dem unter den Armen verbreiteten Nahrungsbedarf Abhilfe zu leisten. Jene Anstalten waren teils durch Fürsorge der Standesherrschaft und auf ihre Kosten, teils im Verein mit dieser durch freiwillige Gabe hiesiger Gemeindeglieder, im Winter 1852 auch durch von auswärts bezogener Unterstützung zustande gekommen und hatten sich von recht günstigem Erfolg bewiesen . |
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Die Osterseite für unsere Kleinen |
Hier sind viele Autos zu sehen. Wer möchte Sie ausmalen? Jedes Auto hat eine andere Farbe. Den Jungen nicht vergessen
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Die Osterseite für die etwas Größeren |
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Ihr Partner für Versicherungen,
Vorsorge und Vermögensaufbau:
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Kindergarten
Kinderkirche |
Herr Eduard Wöll
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Tel.: |
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